Content-type: matter-transport/sentient-life-form

Chrome kann in fünf Minuten geknackt werden | Produkte | futurezone.at: Technology-News. Oy Gevalt! Ich glaube, da müssen jetzt einige Leute ein wenig umdenken. Nein, Sandboxing ist nicht eine garantierte Lösung für Security, das ist bestenfalls ein einzelner Baustein einer kompletten Lösung. Und ja, Programme komplexer zu machen erhöht auch die Komplexität der Sicherheitslage. Und irgendwann gibts dann eben einen Durchmarsch wie hier. (und nein, die anderen Browser sind keinen Deut besser, Chrome galt nur länger als "sicher" und nach der letzten Pwn2Own wurde er von einigen als "unknackbar" betrachtet)

[[New App]] Impressive: AIDE Is An IDE That Lets You Write And Compile Android Apps On Your Android Device, Begs For The Yo Dawg Treatment. Android-Entwicklung auf Android-Geräten (vorzugsweise Tablets). Das ist ja sowas von meta.

Vagrant - Virtualized development for the masses.. Schaut gut aus, man kann sich per Kommandozeile mal eben eine Entwicklungsumgebung auf Basis von BSD oder Linux aufbauen - und dann damit arbeiten, ohne dass man haufenweise Sachen manuell installiert. Im Prinzip Appliance-Templates, die per Kommandozeilentool installierbar sind. Und als Host werden eine ganze Reihe von Systemen (auch OSX zum Beispiel) angeboten. Also zum Beispiel auch ein sehr einfacher Weg sich mal eben einen LAMP Stack oder ähnliches unter OSX einzurichten.

PySide for Android thp.io. Das klingt doch schon mal sehr interessant - damit hätte ich dann eine mir deutlich genehmere Programmiersprache zur Verfügung, um Android-Programme zu bauen. Wobei die Startzeit von in Python geschriebenen Activities warscheinlich alleine schon auf Grund der Ladezeiten des Python-Stacks und der Qt Libraries ein bischen heftiger sein könnten. Aber um mal einfach ein paar kleine Tools zum Eigengebrauch zu bauen sollte das egal sein.

Robin Wong hat die E-M5 von Olympus getestet und einen Berg von Beispielfotos gepostet. Sieht schon mal sehr gut aus, auch die Tests zum Dynamikumfang zeigen gute Ergebnisse. Wird spannend, wann die ersten Pixel-Peeper-Sites einsteigen und Messwerte veröffentlichen, aber so von den Beispielen würde ich sagen, die E-M5 kommt - zumindestens in den niedrigeren ISO Werten - wohl in die Nähe der Sony NEX Reihe beim Dynamikumfang.

Hyper-V, virtuelle Maschinen, Laufwerksbuchstaben, Wahnsinn, Microsoft

Jupp, die obige Kombination ist echt nicht toll. Szenario: Hyper-V Maschine, mehrere virtuelle Maschinen, einige davon mit Snapshots, diverse sehr lange laufende Installationen und viel Arbeit in diesen Maschinen. Neue Maschinen anlegen passiert auf Basis vorhandener Images, die mit sysprep jeweils generalisiert und für Erstnutzung vorbereitet und dann konfiguriert wurden.

Enter the system administrator: eine neue virtuelle Maschine angelegt, sysprep laufen lassen, leider nicht in der virtuellen Maschine, sondern auf dem Hyper-V Server. Der war dann mal weg. Erste Panik-Attacke.

Kollege hat den (von mir natürlich remote stehenden) Hyper-V Server wiederbelebt und in die Domäne gehängt, ich komme drauf. Alle Konfigurationen noch da, alle virtuellen Maschinen noch da. Keine einzige davon funktioniert. Zweite Panik-Attacke.

Virtuelle Maschinen versucht zu editieren, no go - die Konfigurationen sind nicht erreichbar, der Hyper-V denkt, die lägen alle auf Laufwerk C:. Nachgeguckt, oh, die Laufwerke I: und J: (auf denen die Maschinen vorher lagen) sind nicht mehr da, haben andere Buchstaben. Ok, Buchstaben zurückgedreht und Hyper-V neu gestartet. Keine der Maschinen läuft, die glauben immer noch auf C: zu sein. Dritte Panikattacke, als ich merke, dass man keinerlei Konfigurationsänderungen machen kann.

Tja, auch in den Konfigurationen und der Registry findet sich nichts über dieses ominöse C: - wo kommt das her? Nach längerem Suchen gefunden, für jede virtuelle Maschine und für jeden Snapshot legt Hyper-V symbolische Links unter NTFS ab. Diese liegen unter %systemdrive%:\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V in den Unterverzeichnissen "Virtual Machines" und "Snapshots" und zeigen auf die echten Zieldateien. Und auf magische Weise zeigten diese alle auf C: - scheinbar "korrigiert" NTFS beim Start defekte symbolische Links, die auf nicht existierende Laufwerke zeigen. Toll.

Also die Links neu angelegt (erstmal nur einen unwichtigen Server, damit ich sehe ob es klappt). Klappt natürlich nicht, weil der Hyper-V ignoriert den schönen neuen symbolischen Link. Rechte sind falsch. Icacls kann das reparieren - "NT VIRTUAL MACHINE\" ist die Syntax für den Pseudo-Benutzer den man zuweisen muss. Tut aber nicht. Vierte Panikattacke.

Laut fluchend gefunden, dass ein Franzose damit auch Probleme hatte - Microsoft in seiner großen Weisheit hat die Namen lokalisiert. Unter der deutschen Version also "NT VIRTUELLER COMPUTER\". Toll. Ganz Toll. Hat mich ja auch nur 2 Stunden meines Lebens gekostet.

Ex-Bundespräsident Wulff erhält den Ehrensold. Wir (die Steuerzahler) zahlen also jetzt ernsthaft dem Schnäppchenjäger 200000 Euro jedes Jahr, bis ans Lebensende. Teurer Spaß. Und klar, so ein Rücktritt wegen des Bekanntwerdens seines kreativen Finanzmanagements und seiner vielen Freunde ist voll politisch. Und dann wundert sich der Hinterbänkler im Bundestag noch über die Politikverdrossenheit.

41MP Nokia 808 smartphone hints at pixel-binning future for small sensor cameras. Ich hab ja beim ersten Lesen auch gestutzt - 41 MPixel in einem Handy klingt bescheuert, und Symbian klingt nicht wirklich zukunftsgerichtet. DPreview nimmt mal etwas auseinander, was diese 41MPixel genau bedeuten - der Chip ist deutlich größer, die Pixel sind also nicht wirklich kleiner als bei normalen 8 MPixel Handy-Kameras, mehrere Pixel werden für ein übliches Zielbild im 5-8 MPixel Rahmen zusammengefasst (die volle Auflösung ist optional aber auch verfügbar) um dadurch dann Rauschen und andere Artefakte zu verbessern. Von daher am ehesten mit dem Foveon-Konzept vergleichbar, bei dem liegen die Pixel halt nur voreinander anstelle nebeneinander. Symbian ist aber unabhängig vom Fototeil trotzdem nicht zukunftsträchtig.

Temporal Keys, Part 2 | Experimental Thoughts. Man lernt doch immer wieder was neues über PostgreSQL - diesmal PERIOD, ein Datentyp, der Zeitspannen umfasst, und EXCLUDES, eine weitere Form von Constraint auf Tabellen, mit denen sich zusammen mit PERIOD dann Überlappungen von Zeiträumen schon im Datendesign vermeiden lassen. Unter Dynamics AX gibt es sowas in Form der Date Effectivity, wobei das dann noch etwas weiter geht, weil auch automatisches Anlegen neuer Bereiche, Gap-Freiheit von Zeitleisten etc. abgebildet werden, wärend das hier nur die Grundlagen für überlappungsfreie Datensätze sind. Andererseits lässt sich das ja auch wesentlich breiter nutzen, da man beliebige EXCLUDES-Constraints formulieren kann.

ResponsiveSlides.js · Responsive jQuery slideshow. Bin ja Lightbox-Fan, aber diese kleine Library gefällt mir so auf den ersten Blick auch gut - sie ist simpel und einfach einzusetzen und macht nicht tausend Sachen auf einmal, sondern zeigt einfach nur Bilder in einer Slideshow. Speziell zur Animation von Headergrafiken zum Beispiel könnte das ganz interessant sein.

6: Sony infrared conversion service. Interessant - wenn ich irgendwann mal eine Sony über habe (und mir 250 Euro in der Tasche locker sind - also warscheinlich nie), könnte man das ja in Anspruch nehmen. Infrarot-Fotografie ohne Filter ist jedenfalls recht interessant.

Karneval. Und jetzt bitte die Pappnasen absetzen, ok?

Juliana hat sowas ja noch nie erlebt, also waren wir auf dem Rosenmontagszug in Münster. Keine Ahnung wann ich zuletzt mal auf einem Karnevalsumzug war, muss über 30 Jahre her sein. Nunja, zum Glück wird der Zug in Münster viel von holländischen Karnevalisten bestückt, sonst wär er ziemlich langweilig und farblos gewesen. Und aktuelle politische Kommentare braucht man nicht erwarten - in Münster musste niemand wegen eines (Ex-)Bundespräsidenten den Karnevalswagen ändern.

The Julia Manual. Hmm, noch nicht so sicher, was ich von dieser Sprache halten soll, aber interessant klingst halt schon - eine Art Matlab, aber auf LLVM aufbauend und sprachlich deutlich renoviert, mit einigen interessanten Ideen (z.B. werden Julia-Ausdrücke intern in einer Julia-eigenen Datenstruktur gespeichert, so dass man echte Makros realisieren kann).

Deutsche Tastaturbelegung unter Parallels, VMWare, BootCamp und VirtualBox - Info - Schirmacher. Weil ich es gerade brauchte - damit werden die Sonderzeichen die man bei der Programmierung ja nun doch öfter mal braucht auf Mac-ähnlichere Tasten gelegt. Nicht perfekt, aber deutlich besser als die Standard-PC-Belegung, denn da das MacBook in der Regel keine Kennzeichnungen dieser Spezialzeichen hat, sucht man sich sonst den Wolf.

Mac Developer Tips » How to Uninstall Xcode. Gibt auch einen offiziellen Weg, wie man XCode los wird. Nur mal so verlinkt, denn leider kann XCode zwar dynamisch nachladen aus dem Netz was man braucht, aber nicht wieder loswerden - dafür darf man das XCode-Zeug löschen und dann neu (kleiner) installieren. Alleine die iOS Klamotten brauchen nämlich 6G, da kann man richtig was sparen wenn man nicht vor hat das iPhone zu programmieren.

Xcode, GCC, and Homebrew. Schaut gut aus - Apple liefert ein bare-bones GCC Paket mit allen Frameworks, damit braucht man nicht mehr das Monsterinstaller-Teil aus dem AppStore laden, sondern kann sich mit einem 170 MB Paket begnügen und trotzdem zum Beispiel Homebrew benutzen um Open Source OSX Programme zu kompilieren (jedenfalls solange sie keine explizite XCode-Features benutzen). Gerade wenn das eigene Programmieren eh in anderen IDEs statt findet und mit anderen Sprachen ist es ganz nett auf die 8 GB die ein installierter XCode belegt verzichten zu können. Ich überlege stark, ob ich meinem Air nicht auch diese Schlankheitskur angedeihen lassen sollte.

stochastic-technologies/goatfish - GitHub. Schaut interessant aus, ein kleines Python-Modul welches SQLite als Persistenzlayer für beliebige Objekte benutzt. Nicht auf dem Level eines ORM, sondern eher auf dem Level eines komplexeren Key-Value-Stores. Ganz interessant für die üblichen kleinen Hacks bei denen man mal schnell Objekt-Persistenz braucht, aber aufgrund der simplen Strukturen eigentlich keinen Sinn in einer ausgebauten Datenmodellierung sieht - oder wenn man während des Prototypings noch gar nicht weiss, wie die Strukturen aussehen werden.

Versteckt in diesem Concatenative IRC Log vom 6.1.2012 findet man etwas von Slava, dem Factor-Entwickler, über dessen (also Factor, nicht Slava) Zukunft - ein paar Bugfixes für die 0.95 plant er noch, aber dann ist für ihn das Projekt im Prinzip abgeschlossen. Schade, denn Factor war immer wieder interessant zum Rumspielen und von den vielen Sprach-Projekten eines der spannenderen, aber in der letzten Zeit ist es doch etwas still darum geworden. Jetzt weiss ich auch warum. Ob die Community genug Power hat um da weiter zu machen wo er aufhört, ist bei der Größe der Community eher fraglich - ja, ein paar Leute sind aktiv und auch durchaus aktiver als er, aber Slava war oft der treibende Faktor (haha) in der Entwicklung und Integration neuer Konzepte und Ideen.

generateDS 2.7b : Python Package Index. Ein Kollege hat das gerade gefunden, schaut ganz interessant aus - es generiert aus XSD Files Python Klassenstrukturen. Nicht das sowas unbedingt nötig wäre in Python, aber gerade diskutierten wir darüber, wie man aus einer XSD ein Django-Modell generieren könnte, das Tool hier könnte da ein Ausgangspunkt sein.

zenphoto-publisher - Lightroom 3 Publisher plugin for Zenphoto. Vielleicht auch mal angucken - damit kann ich dann von Lightroom aus direkt nach ZenPhoto exportieren. Ich hab zwar in der Regel meine Bilder in meinem Blog, aber für größere Mengen ist das etwas hakelig, da wäre eine alternative Site für Galerien ganz praktisch, zumal ich ZenPhoto dann wieder in WordPress integrieren kann.

“Collection Publisher” Lightroom Plugin. Hmm, das sieht gut aus - ich könnte damit aus Lightroom heraus meinen Photos-Folder in der Dropbox einfach und simpel verwalten, wenn man automatisch virtuelle Kopien anlegen lässt (was man bei den Collections angeben kann), tritt man sich nicht mal auf die Füße was Änderungen angeht (und es wird in Lightroom nicht extra Platz verbraten, nur in dem Dropbox-Ordner).

CoRD: Remote Desktop for Mac OS X. Hmm, mal angucken, soll gut sein - besser als der Client von Microsoft.

Ich mag ihn ja immer noch gerne lesen und finde, er war einer der besseren Extra 3 Leute. Hier erklärt er, warum das Urheberrecht aus Sicht eines Urhebers vielleicht gar nicht so urheberrechtlich doll ist. Ziehe jeder seine Schlüsse daraus, was das über die EU-Kommission sagt, die immer noch auf Teufel-komm-raus ACTA durchprügeln will und wegen der Proteste jetzt ganz doll schmollt.

Weil es kein Urheber-, sondern ein Verwertungsrechtsabkommen ist. Ein Beispiel: Die Süddeutsche Zeitung druckte Interviews und Texte über Produktionen meiner Firma. Wir stellten es - stolz, na klar - auf unsere Homepage. Eine Anwaltskanzlei mahnt uns ab, und wir zahlen der Süddeutschen jedes Mal 500 Euro für Content, der auf unserer Urheberei beruht. Anderes Beispiel: Der Westdeutsche Rundfunk hat im großen Verlegerbeschwichtigen der WAZ-Gruppe seine Archive geöffnet. Ergebnis : Wenn ich einen alten Beitrag von mir herzeigte, kann mich sowohl die Westdeutsche Allgemeine Zeitung wie auch der WDR verklagen; der Einzige, der definitiv keine Rechte an seinem Werk hat, bin ich - der Urheber. ACTA verstärkt die Macht der Vermarkter gegen Verbraucher und Urheber entscheidend weiter; es ist ein Selbstmordversuch für ideengetriebene Volkswirtschaften. Der Furor vieler Piraten, bei der Gelegenheit das Urheberrecht gleich mit abzuräumen, macht es schwer mitzudemonstrieren.

via Die Woche: Wie geht es uns, Herr Küppersbusch? - taz.de.

Schweinefilet in Senfsoße

Schweinefilet in Senfsoße Diesmal ganz einfach und simpel, daher hier einfach nur grob der Ablauf wie man das ganze produziert. Ich habe zwei Wochen später das ganze auch nochmal etwas modifiziert, da waren dann noch zusätzliche Gewürze (Ingwer, rosenscharfer Paprika und Koriander) in der Soße, das hat dann Juliana auch noch besser gefallen - eine schöne würzige Soße. Also hier die Zubereitung:

  • Schweinefilet (vorher Häute und Sehnen entfernen) in 2-3 cm dicke Scheiben schneiden
  • eine Zwiebel und eine große Knoblauchzehe klein würfeln
  • die Filetstücke kurz und scharf anbraten
  • Filetstücke rausnehmen und in eine Auflaufform legen (oder wie ich, in eine ofen-geeignete Pfanne)
  • die Zwiebeln und den Knoblauch anschmoren
  • mit Weißwein ablöschen
  • halber Topf Kochsahne drüber gießen
  • 2-3 große Teelöffel Senf hinein rühren
  • mit Pfeffer und Salz abschmecken, Ingwer, Koriander und rosenscharfer Paprika nach Geschmack dazu
  • die Soße über die Filetstücke in der Auflaufform gießen
  • im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen

Bei uns gabs dazu Brot und Salat. Ausgesprochen lecker und nicht viel Aufwand.

IdleX - IDLE Extensions for Python. Da gibt's tatsächlich ein Projekt, das IDLE auf die Sprünge helfen will und der doch eher stiefmütterlich behandelten Standard-IDE von Python eine ganze Menge neue Tricks beibringt.

Practical Common Lisp - Crawling InterfaceLift with Common Lisp - second try. Interessanter Durchlauf eines einfachen Projektes in Common Lisp bei Einsatz von Quicklisp. Mach wirklich einiges einfacher als wenn man roh in CL programmiert und die ganzen Pakete und Systeme von Hand verwaltet. Das Beispielscript sollte man allerdings nicht unbedingt laufen lassen, denn es verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von Interfacelift (und ist nicht wirklich nett zu deren Servern).

arskom/rpclib - GitHub. Da ich letztens soaplib hatte, das hier ist der Nachfolger dazu. Die Kollegen haben damit wohl auch schon Erfahrungen gesammelt (positive Erfahrungen).

Aaseevergnügen

Angelehnt an das Alstervergnügen in Hamburg hatten wir dann wohl heute unser Aaseevergnügen. Ok, schon ein paar Tage länger, und weder Wurstbuden noch Bierstände gibt's direkt auf dem Aasee (obwohl da ja wie in den Bildern zu sehen manche Münsteraner versucht haben anzuknüpfen), aber viel los war auf jeden Fall. Bei dem Wetter auch kein Wunder. Und ja, ich hab mich auch draufgetraut.

Howto to rebuild Debian packages. Weil ich es gerade mal wieder hatte - wichtig vor allem der Hinweis auf dch --local blah, damit man Versionsnummern bekommt, die von den offiziellen abweichen und damit nicht automatisch mit der aktuellen Version aus dem Debian Repository überschrieben werden.

Laurence Tratt: Fast Enough VMs in Fast Enough Time. Interessanter Artikel des Entwicklers von Converge (eine Sprache die Ideen von Lisp - Makros - und Python - Einrückung für Scope und teile der Syntax - aufgreift und zusammenführt) über RPython, die Grundsprache hinter PyPy. Damit versteht man auch ein bischen mehr welche Rolle RPython genau spielt (nämlich die Implementationssprache für Interpreter, die automatisch einen JIT erhalten).

Google Wallet PIN cracked on rooted Android devices | The Verge. Na das ging ja schnell. Ich kann mir ein gewisses Grinsen nicht verkneifen. Google sollte wirklich bessere Leute für die Implementierung von solchen Sachen haben.

ladon 0.7.0 : Python Package Index. Und der hier klingt so ein bischen wie mein alter Toolserver - also ein einfacher Weg um Python-Code als Service bereitzustellen. Dabei wird ebenfalls SOAP unterstützt.

suds. Nur ein SOAP Client für Python, aber dafür explizit die wichtigen Binding Styles (RPC/Literal, RPC/Encoded und Document/Literal) genannt.

About — soaplib v2.0.0beta documentation. Und noch eine neuere SOAP Library für Python, ebenfalls deutlich mehr Aktivität als bei SOAPpy.

pysimplesoap - Python Simple SOAP Library. Klingt als ob ich mir das mal angucken will, denn da sind einige Sachen drin die in SOAPpy fehlen (und da SOAPpy nicht mehr weiter entwickelt wird, ist das eh interessant).

Smile and SmileLab Home Page. Hmm, zum Rumspielen vielleicht nicht uninteressant - Datenanalyse und grafische Aufbereitung mit AppleScript in einer Scripting-Umgebung. Features sehen ganz interessant aus (Diagramme, XML, TCP, HTTP Server und Client ...) aus.

Tour de France: Radprofi Contador für zwei Jahre gesperrt. Gut, dass dieses alberne Gehampel (nur durch den recht absurd agierenden spanischen Radsportverband verursacht) endlich zuende ist. Auch wenn sich mitlerweile bei Aberkennung von Tour-Siegen auch nur noch Gähnen einstellt (und Armstrong ja leider seine Siege gelassen werden).

python4delphi - Embedding Python within a Delphi application. Tuts angeblich auch mit Lazarus und Free Pascal, und wohl rudimentär auch unter OSX. Könnte für eines dieser verrückten Projekte die mir immer noch im Kopf rumspuken interessant sein.

Für diese Recherche befragte Anwälte reagieren zudem erstaunt, dass Wulff seinen Namen über mehr als 15 Jahre gratis einer Sozietät zur Verfügung gestellt haben will, ohne dafür honoriert worden zu sein oder Absprachen über eine spätere Kanzlei-Rückkehr getroffen zu haben. Der Geschäftsführer einer Großkanzlei etwa, die selbst ehemalige Regierungsmitglieder beschäftigt, nennt Wulffs Darstellung gegenüber tagesschau.de "absolut lebensfern": "Dass ein Politiker sein Renommee und damit ja auch seine Kontakte aus purer Nächstenliebe zur Verfügung stellt, ist mir nicht bekannt, üblich sind üppige Honorare" erklärte der Anwalt, der namentlich nicht genannt werden will.

via Bundespräsident Wulff verschwieg Beziehung zu Geerkens. Manchmal braucht man garnichts mehr dazu zu schreiben, zu den Nachrichten, manchmal sprechen die einfach nur für sich.

Zurück aus Amsterdam

Melde mich zurück vom Lehrgang, Verlust mein Verstand und ein paar Sachen die in meiner Notebooktasche, die ein niederländischer Autoknacker hat mitgehen lassen als er uns das Auto aufgebrochen hat, waren (nein, nicht der Verstand, der hat nur in den drei Wochen davor gelittten). Nunja. Das Leben saugt halt manchmal.

Iñigo Quilez - fractals, computer graphics, mathematics, demoscene and more. Interessante kleine Programme die schöne Bilder erzeugen und einiges über die Hintergründe und mathematischen Grundlagen für einige der Algorithmen. Und auch sonst jede Menge interessantes Grafik-Zeug. Was zum durchblättern für ruhige Stunden und vielleicht die eine oder andere Anregung mal das eine oder andere nachzuprogrammieren (da wo er die Grundlagen liefert).

Technical Documentation des Diaspora-Forks von Pistos mit einer ganzen Menge interessanter Features die über den normalen Diaspora-Code hinausgehen. Da sind einige Sachen drin die mich sehr interessieren, evtl. sollte ich nach Amsterdam mal drüber nachdenken zu wechseln. Deshalb hier geblogmarkt als Erinnerung.

FPC New Features 2.6.0 - Lazarus wiki. Und weitere nette Änderungen bei FreePascal, besonders die neuen Delphi-Sachen werden sicherlich den einen oder anderen interessieren, oder auch der weiter ausgebaute ObjectPascal Dialekt für die Cocoa-Programmierung unter OSX. Wenn jetzt noch Lazarus von Carbon auf Standard Cocoa umstellt und damit dann auch voll 64bittig wird, wirds richtig interessant auch für normale Arbeiten damit. Jedenfalls wenn man kein Objective-C mag. Oder wenn man die Delphi-ähnliche Umgebung der XCode-Umgebung vorzieht.

Sony "approves" the launch the new hybrid AlphaNex mount camera (sort of fullframe NEX-7!). Weil ist ja viel lustiger wenn man einfach neue Kameras herausbringt anstelle mal endlich das System auszubauen. Irgendwie könnte man die Idee bekommen, Sony verzettelt sich da ganz gewaltig mit den neuen Kameramodellen. Klar, die sind klasse - die 5N ist echt nett und die 7 klingt wirklich gut und auch das hier klingt nicht uninteressant. Aber ich kann irgendwie nicht drüber wegsehen, dass bis heute das 50/1.8 nicht in Deutschland verfügbar ist und auch einige andere Linsen immer noch nicht da sind - und selbst wenn alle Ankündigungen endlich da sind, immer noch größere Löcher im Setup sind. Ein System lebt erst dann wirklich, wenn es auch als System einsetzbar ist - sonst ist es bestenfalls eine Art "konfigurierbare Kompate". Und dafür ist das System eigentlich zu interessant, um es auf dem Abstellgleis zu parken. Bei mir hat es dann doch zu einer Rückorientierung auf meine Micro-4/3 Ausrüstung geführt, denn da ist deutlich mehr Bewegung drin im Moment (und damit die Chance, dass die mich störenden Löcher bald gestopft sind, deutlich eher gegeben).

Spaghetti Carbonara mit Gemüse und Frikadellen

Juliana hatte das Rezept gefunden und es klang gut, also haben wir uns da heute mal dran gewagt. Hat auch alles einigermaßen funktioniert und gut geschmeckt hat es auch. Und dieses Mal hat auch die Menge (außer bei den Frikadellen) für zwei Personen gepasst. Rein kommt:

  • Spaghetti
  • Hackfleisch 300g
  • Schinken (so 4-5 Scheiben)
  • Zucchini (1-2)
  • Pilze (ca. 2 Hand voll)
  • Petersilie
  • Knoblauch, Majoran, Edelsüßer Paprika, Rosmarin, Pfeffer, Salz (alles für das Hack hauptsächlich)
  • etwas Semmelmehl
  • 5 Eier (1 ins Hack und 4 in die Soße)
  • Parmesan (so 40-50g hatten wir)
  • Kochsahne (die mit 15% Fett, ca. ein halber Becher)

Zubereitung war etwas komplizierter, weil man ja mehrere Sachen gleichzeitig machen musste - und wir natürlich prompt die Nudeln zu spät aufgesetzt haben und daher zwischendurch alles warm halten mussten. Aber ansonsten wars eigentlich recht unkompliziert:

  1. Knoblauch kleinhacken
  2. Hackfleisch mit Knoblauch, Semmelmehl, einem Ei und den Gewürzen mischen
  3. kleine Fleischbällchen formen und in der Pfanne braten
  4. während die braten das Gemüse kleinschnippeln
  5. die fertigen Fleischbällchen irgendwo zwischenlagern
  6. Gemüse in der Pfanne braten und zum Ende den Schinken dazugeben und mit braten (nicht zu früh, der Schinken wird sonst zu trocken)
  7. parallel dazu 4 Eigelb, den Parmesan kleingerieben, die Kochsahne und die Petersilie zusammenrühren und warm machen - nicht kochen, nur erhitzen
  8. die Soße wird etwas dicker wenn sie fertig ist.
  9. Evtl. etwas Salz an die Soße.
  10. nicht vergessen zwischendurch auch die Nudeln aufzusetzen

Wenn dann alles fertig ist, einfach die Nudeln auf den Teller, Soße darüber verteilen, dann das Gemüse mit dem Schinken darüber und servieren. Eventuell noch etwas Parmesan drüber reiben (hatten wir nicht mehr) und die Frikadellen dazu legen (oder einfach so dazu essen - die Soße ist sowieso ziemlich schwer, die Frikadellen waren uns fast schon zu viel des guten).

charles leifer | Updates to peewee, including atomic updates, select related and basic transactions. Der kleine ORM für Python wird langsam erwachsen und lernt Transaktionen und atomare Updates und select related. Gerade für kleinere Tools sehr interessant, weil man sich einfach die ganze Infrastruktur eines vollen Django-Projektes spart und den ORM als einzelnes Python-File einfach mitkopieren kann.

Linux L2TP/IPSec with iPhone and Mac OS/X clients | PEEN.NET. Hat mir geholfen ein L2TP/IPSec Gateway auf meinem Server zu installieren, der mit dem iPhone funktioniert. Das ist schon eine ganz nette Lösung um bei Hotspots nicht alle Daten laut in die Welt zu schreien. Allerdings aufgrund des - wegen Sicherheitsbedenken - deaktivierten NAT-Transport im Ubuntu-Paket etwas fummelig, weil man wirklich das strongswan-Paket manuell kompilieren muss. Ausserdem nervt etwas, dass man auf dem iPhone immer das VPN manuell aktivieren muss - es wird nicht automatisch oben gehalten. Was eigentlich doch ist was man bei VPNs will, dass sie immer aktiv sind - denn sonst schickt man dann doch wieder Daten versehentlich über unverschlüsselte und abhörbare Wege.

Distribunomicon | Learn You Some Erlang for Great Good!. Interessanter Artikel über distributed processing mit Erlang und die Fallen in die man tappen kann (z.B. der Hinweis darauf, dass remote links einem einen Event-Sturm produzieren wenn das Netzwerk ausfällt über das die remote links gehen).

Samsung Galaxy S Phones Ice Cream Sandwich Update. Tja, HTC hat für eine Reihe Geräte das gleiche schon mit Gingerbread gemacht - nur weil deren bescheuerte Overlaygeschichte nicht zusammen mit dem neuen System auf der älteren Hardware (und wir reden hier nicht von wirklich alter Hardware - das sind Geräte die ein Jahr alt sind und in der Regel noch in Vertragsbindung mit dem Provider!) laufen, gibt's einfach kein neues Betriebssystem. Weil diese alberne Overlaygeschichte ist ja viel wichtiger als aktuelle Systemreleases. Und nicht nur die Benutzer werden verarscht - auch die Entwickler, denn dadurch, dass diese Geräte eben nicht wirklich alt sind, haben die dann eine schöne Wildwuchslandschaft an Systemen vor sich. Und die User müssen irgendwann zwangsweise rooten und Cyanogenmod oder ähnliches installieren, wenn sie nicht mit alten (und ja leider oft doch recht buggy) Systemreleases leben wollen. Die Freiheiten, die Google den Geräteherstellern einräumt, sind das größte Problem der Android-Welt. Größer als jede Patentdrohkulisse die Apple aufbauen kann. Die wirklichen Gegner von Googles Android-Vision sind weder Microsoft noch Apple, sondern die Gerätehersteller und Provider. Denn die sind mental noch in den 90ern und stellen ihre eigene Kontrolle über alles.