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EU Generalanwalt gegen Datenweitergabe

Weitergabe von Flugpassagierdaten ist unzulässig sagt der EU Generalanwalt:

Der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH), Philippe Léger, empfiehlt, das Abkommen zwischen der EU und den USA über die Weitergabe von Flugpassagierdaten aufzuheben.

Schon seltsam, wenn der Datenschutz erst durch den EuGH gerettet werden muss, weil er bei uns einfach in vorauseilendem Gehorsam über Bord gekippt wird ...

Hab ich eigentlich schon gesagt, ...

... daß ein 20" Cinema Display eine ziemlich feine Sache ist? Auf dem Bildschirm kann man sich ja glatt verlaufen ...

Light Field Photography with a Hand-Held Plenoptic Camera - ich versteh zwar nur die Hälfte, aber sogar die klingt schon richtig gut. Eine Kamera, die nicht nur Pixel aufnimmt, sondern Pixelschichten - und damit dann nachträglich per Software der Fokuspunkt gesetzt werden kann. Auf der Site sind einige Beispiele. Für Makrofotografie wäre die Technik der absolute Hammer ...

Linux on an Apple Powerbook G4 - noch mehr zum Powerbook und Linux, hier gibts auch anständige Tastaturbelegungen.

Routes 1.0 Released - das ist die Python-Version der URL-Routen aus Ruby-on-Rails. Sehr interessant, ich muss mich irgendwann mal dransetzen und gucken ob ich das nicht in Django als alternativen URL-Dispatcher einbauen kann.

"The Whitespace Thing" for OCaml - Einrückung als Syntax-Element (ala Python und Haskell) für OCaml. Interessant. Wobei allerdings OCaml eh schon nur geringen Syntax-Overhead hat, so das ich das eigentlich nicht für nötig halte.

Ubuntu on the PowerBook G4 (powerbook5,6) beschreibt ein paar der Probleme die man mit Ubuntu auf Powerbooks hat - für mich als Referenz, wenn ich mein Notebook umstelle.

Ubuntu und Powerbook

Ok, da mein Mac Mini fleissig rödelt und alles funktioniert wie es soll, hab ich dann mal die Gelegenheit genutzt und auf meinem Powerbook Ubuntu installiert. Ich wollte ja endlich mal wieder gucken wie gut sowas heute klappt - früher waren Notebooks ja noch echtes Abenteuer mit Linux.

Grundsätzlich sieht das ganze sehr gut aus - wie schon der erste Eindruck von der Live-DVD. Alles startet ordentlich, die Komponenten werden grösstenteils gut erkannt und die Einstellungen sind weitestgehend sinnvoll - gerade die einfache Installation (für einen Testflug benutze ich gerne den DAU-Modus, einfach um zu gucken wie gut die Leute ihren Job verstehen) hinterlässt ein rundum gut eingerichtetes Desktop System.

Blöderweise habe ich aber ein Notebook. Und zwar ein Powerbook.

Naja, die Software an sich läuft. Der Desktop ist nett eingerichtet und die Auswahl an Software ist sehr brauchbar - auch die ganzen Notebooksachen sind weitestgehend installiert. Was fehlte?

Nunja, fangen wir mit dem einfachsten an: ein Powerbook hat nunmal eine feste Tastaturbelegung - die Tasten sind beschriftet. Ich hab nicht vor die Beschriftung abzurubbeln und auf PC umzulackieren. Wieso liefern die Torfnasen keine Powerbook-Tastaturbelegung mit? Ich hab zwar was im Netz gefunden, aber um das dann einzuhängen sind grössere Handstände (entweder einen nicht vollständig funktionierenden Patch einspielen oder den X-Startprozess anpassen - beides nicht unbedingt DAU-geeignet) nötig. Wieso kommt sowas nicht direkt mit dem System? Schliesslich sieht doch jeder, der ne Mac-Tastatur mal vor der Nase hat, das die nun wirklich nicht identisch mit PC-Tastaturen ist. Verschärft wird das ganze noch dadurch, das durchaus einige Mac-Tastaturlayouts dabei sind - die aber alle nur mit alten ADB-Tastaturen Sinn machen, denn sie haben völlig andere Tastaturcodes.

Dann das nächste: Powermanagement. Es wird ein Haufen Software installiert, der grösstenteils ohne brauchbare Doku daher kommt. Das macht nix - eigentlich sollte alles einfach nur eingerichtet sein. Und es ist grösstenteils auch eingerichtet: schliesse ich mein Display und öffne ich es, wird im daemon.log ordentlich eingetragen das pbbuttonsd das passende Script ordentlich ausführen konnte.

Wäre nur nett gewesen, wenn das Script dann auch irgendwas gemacht hätte ...

Leute, Powermanagement ist nicht irgendwie nice to have mit einem Notebook, das ist essentiell. Und eigentlich ist alles dafür notwendige vorhanden. Packt es bitte mit drauf und benutzt es auch. Die Installation von Ubuntu sieht jedenfalls so aus, als ob da einfach irgendwie der Teil, der die Aktionen ausführen würde, weggelassen wurde. Und in welchem Paket das nun wieder stecken könnte, hab ich auf die Schnelle nicht gefunden.

Dann Bluetooth. Das System erkennt alles mögliche und irgendwas wird auch irgendwie gemacht mit irgendwem - aber wie und was und wo man jetzt mit Bluetooth machen kann, das sieht man irgendwie nicht. Hey Leute, Bluetooth ist ja nun wirklich nicht mehr ultraneu, und für Linux gibts da auch schon länger was - wir wärs denn mal mit wenigstens rudimentären Werkzeugen, die einem den Status anzeigen?

WLAN tuts immer noch nicht - kann aber Ubuntu nix für, ist der blöde Hersteller der Karten. 3D-Beschleunigung der Grafik tut auch nicht, weshalb der Desktop doch etwas zäher ist als nötig wäre - gleicher Grund wie bei WLAN. Wirklich schade, das Hardware-Hersteller einem freien Betriebssystem noch extra Steine in den Weg legen.

NIckeligkeiten am Rande: das Trackpad ist bescheuert hektisch eingestellt - nahezu unbedienbar für Menschen mit motorischen Problemen. Konservativere Einstellungen wären deutlich sinnvoller. Und Gnome ist immer noch recht verschwenderisch mit Bildschirmplatz - hey, mein Notebook hat nunmal nur 1024x768, ich kann da nicht einfach Pixel anbauen!

Alles in allem bestätigt Ubuntu seine gute Eignung als Desktop-System - denn das installierte System an sich ist wirklich brauchbar. Aber Notebooks sind immer noch das letzte Abenteuer für die ganz Harten.

Und mein Notebook? Naja, ich werd wohl einfach wieder den Tiger drüberbügeln

Dejavu - Trac - ein weiterer Object-Relational-Mapper für Python. Klingt aber in Punkten ganz interessant.

Ein Marsjahr unterwegs

Über die Super Leistung der Marsroboter:

Die dramatische Landung, bei der die 180-Kilogramm-Gefährte in Airbags gehüllt ins Marsgeröll krachten, jährt sich in diesen Tagen, denn seither ist ein Marsjahr, also 687 Erdentage vergangen. Zur allgemeinen Überraschung funktionieren die Marsmobile immer noch.

Wirklich klasse, was die kleinen Kisten da hinlegen. Hoffen wir auf noch ein Marsjahr. Und bitte von der Baureihe noch ein paar auf ein paar anderen Planeten und Monden, wenns recht ist?

Na endlich gehts der Dialer-Verwertungskette mal an den Kragen

BGH-Urteil bricht Dialer-Wiederverkaufskette auf:

Dem "durchschnittlich verständigen und informierten Telefon- und Internet-Nutzer" sei "die Leistungskette zwischen dem Teilnehmernetzbetreiber und dem Mehrwertdiensteanbieter nicht bekannt". Daher lasse sich der "Anwahl des Mehrwertdiensts nicht die Erklärung des Nutzers entnehmen, einen Vertrag mit dem Nummernverwalter schließen zu wollen". Der Anbieter sei "aus Sicht des Kunden Erfüllungsgehilfe eines Dritten".

Sehr gut. Damit wird es für die Dialer-Mafia endlich mal schwieriger ihre Gelddruckmaschinen zu betreiben. Wurde ja auch langsam mal Zeit. Ja, mir ist klar, das die Zwischenstationen nicht zwangsweise mit den Dialerabzockern zu tun haben - aber sie haben es zumindestens billigend in Kauf genommen das über sie solche Geschäfte abgewickelt werden. Und das ständige Versteckspiel der Dialerbetreiber hinter Zwischenfirmen war ja nun wirklich absurd.

Rechtsstreit um ARD-Wahl-Grafiken beigelegt

Demokratie powered by Microsoft hat ein Ende:

Die Kooperation von Infratest dimap mit Microsoft bei ARD-Wahlsendungen sei beendet, berichtete der federführende Norddeutsche Rundfunk am Montag.

Wird auch Zeit. Der Eiertanz der ARD zu dem Thema war einfach nur noch lächerlich. In Wahlsendungen gehört keine Firmenwerbung rein. Basta.

Deutschland - Waffenschieber

Erst die Leopard II Panzer an die Türkei, jetzt U-Boote an Israel - und dann auch noch mit Finanzierung eines Teils der Produktion durch Deutschland selber. Ganz grosse Aktion.

Und nein, mich stört daran nicht das Wort "Israel" - da könnte auch irgendein anderes Land stehen. Mich stört - neben der generellen Tatsache der Waffenproduktion und des Waffenexportes - der Teil wo Deutschland ein Drittel der Produktionskosten selber trägt ...

Tja, mal wieder verbockt, Intel: Hyperthreading hurts server performance, say developers - was war nochmal der Grund, warum Apple auf die Intel-Prozessoren setzt? Bessere Performance? Pfffft.

Richard Stallman Gets in Trouble with UN Security for Wearing a Tin-Foil Hat - naja, nicht Tin-Foil-Hat, eher ein in Alufolie eingepackter Ausweis. Wegen RFID.

Taxi 3

He, das war doch gerade Sly Stallone?

(Und ganz ehrlich: der Bond-Verschnitt am Filmbeginn ist doch wirklich einfach nur gnadenlos gut)

Widerwärtig ...

... die Panikmache der Hetzer gegen den Datenschutz und die Privatsphäre, wenn das Fernmeldegeheimnis droht ernstgenommen zu werden.

Definition: Peinlich

Leute, die über ihr Blog-Design längere Artikel schreiben.

Bundeskanzler dürfen einen Meineid leisten und schwarze Konten unterhalten, kommen mit einem drohenden Fingerwedeln davon. Aber Betrug am Fussball wird in Deutschland schwer geahndet.

Hibernate on your non-brandnew Mac - geht auf vielen alten PowerBooks, außer auf dem 12" 867Mhz PowerBook. Ratet mal, welches ich habe ...

Kritische Lücke in Content Management System Mambo

PHP entwickelt sich immer mehr zum Sicherheits-Müllhaufen:

Nicht immer erhöht unter PHP das Deaktivieren von register_globals die Sicherheit. Manchmal öffnet sich dadurch erst eine Schwachstelle. So auch im Falle des Content Management System Mambo, das laut eines Postings auf der Sicherheits-Mailing-Liste Full Disclosure eine Schwachstelle enthält, mit der es Angreifern möglich ist, eigenen Code auf dem Server auszuführen.

Dazu trägt sicherlich bei, das es kaum eine Sprache - ausser vielleicht noch Perl - so viel Cruft mit sich rum, wie PHP. Das Ergebnis zeigt sich dann immer wieder in esoterischen Problemen, die dann selbst Leute erwischen, die eigentlich von der Erfahrung her auf sowas vorbereitet sein müssten.

Ein Millimeter

Ein Millimeter

Ein Millimeter

Das ganze ist wirklich nur ein Millimeter - genauer gesagt die Mitten der beiden oberen Striche sind einen Millimeter auseinander. Der untere Strich steht auf dem Halbmillimeter. Die Unschärfe sind bei der geringen Schärfentiefe die man bei so extremen Vergrößerungsmaßstäben - 12fache Vergrößerung bezogen auf den Kamera-Chip der EOS 10D - hat, völlig normal.

Kaktusmilbe

Kaktusmilbe

Kaktusmilbe

Kaktusmilbe Revisited

Jutta und ich haben mal wieder mit Makrofotografie rumgespielt - Jutta hat sich eine Kaltlichquelle von Zeiss zugelegt, also gibts endlich genug Licht auch für absolut krasse Vergrösserungen. Ergebnis: die Kaktusmilbe mal wieder besucht:

Wer einen Grössenvergleich möchte: das nachfolgende Bild ist ein Ausschnitt aus einem recht präzisen Millimetermaß - die oberen beiden Striche sind einen Millimeter auseinander, der untere steht auf dem Halbmillimeter. Das Bildfeld entspricht dem des Bildes oben.

Die leichten Unschärfen kommen einfach aus dem extremen Abbildungsmaßstab - ca. 12fache Vergrösserung bezogen auf die Grundfläche des Chips der 10D - und durch das weit außerhalb seiner optischen Parameter betriebenen optischen System.

Zum Einsatz kam eine Canon EOS 10D, ein Adapter von Canon EF auf Contax Y/C, ein Contax Balgengerät, ein Tokina ATX 17mm/f3.5 in Retrostellung und das ganze dann auf Stativ und Kugelkopf (so ein Arca Swiss Monoball ist schon was feines - für Makro-Arbeit der ideale Kugelkopf). Dazu dann etwas Fingerspitzengefühl, Geduld, und Reihenaufnahmen mit minimal wechselndem Abstand Objektiv-Motiv.

Kaktusstachelpolster

Kaktusstachelpolster

Kaktusstachelpolster

e-Voting: Anfechtung der Bundestagswahl wegen Wahlcomputern

Ärger mit den Wahlautomaten bei der Bundestagswahl:

Wiesner bemängelt insbesondere, dass die Stimmabgabe mittelbar – über das Wahlgerät und die eingesetzte Software – erfolgt und nicht überprüft werden kann, ob die abgegebene Stimme sofort und unverändert im Stimmenspeicher abgelegt sowie anschließend im elektronischen Stimmenspeicher bis zur Ermittlung des Wahlergebnisses nicht mehr verändert wird.

Ich drück ja die Daumen das er durchkommt mit seinem Antrag, sehe aber keine grösseren Chancen - denn sicherlich wird es einfach wieder totdiskutiert und bis dann eventuell das Bundesverfassungsgericht entscheidet, ist die derzeitige Koalition schon längst gen Orkus gegangen (die hält keine 4 Jahre durch) ...

Manches ärgert mich fürchterlich

Zum Beispiel, wenn Umlaute nicht sauber verarbeitet werden - wie bei dem pre_populate_from bei Django. Daher benutze ich das einfach nicht mehr in meinem CMSProject, sondern fülle den Slug einfach im _pre_save. Und lasse dann dort eine entsprechende Routine laufen. Wobei auch diese nicht wirklich perfekt ist, aber immerhin brauchbar ...

Und ja, das hier ist ein Testbeitrag für die Funktion um aus einem Titel mit Umlauten einen Slug zu machen.

Und dann war da noch ...

... der Offenbarungseid der Rot-Schwarzen-Horrorkoalition und das laute Heulen und Zähneklappern all der Interessensarschkriecher die meinen jetzt ihr Bütterchen weggenommen zu bekommen. Wärend dessen wird dann weiter gegen Hartz IV Empfänger gehetzt und der Sozialstaat demontiert, der Polizeistaat aber weiter ausgebaut. Jeglicher Verstand wird aussen vor gelassen und deshalb das Konjunktürchen mal eben mit Mehrwertsteuererhöhung gemeuchelt. Garniert wird das ganze dann mit einem klaren Verfassungsbruch im Haushalt für das nächste Jahr. Und diese Schwachmaten stellen sich hin und feiern sich und ihr armseliges Machwerk.

Bei schlechten Filmen kann man immer umschalten. Wo ist bitte die Fernbedienung für die Realität?

Apples WebObjects mit neuen Lizenzbedingungen

Apple hat die Lizenzfragen zu WebObjects geklärt - Deployment auf Linux-Kisten ist jetzt auch ganz normal erlaubt. Damit ist die XCode-Umgebung mit WebObjects jetzt also komplett von Entwicklung bis Deployment Freibier.

Astgewirr

Astgewirr

Astgewirr

Beim Geocaching fotografiert

Einfach nur eine Reihe Bilder die bei verschiedenen Geo-Caching-Touren gemacht wurden. Zum Teil in der Coesfelder Heide, zum Teil in der Nähe von Wolbeck:

Ein paar mehr Bilder ...

... gibts in meinem CMS Testbed(ja, ich stricke mal wieder an meiner eigenen Content-Management-Software). Und wenn ich mir angucke wie wenig Zicken meine eigene Software macht und wie viele Zicken Wordpress immer mal wieder macht (z.B. konnte ich heute keine Bilder hochladen, ohne das ich irgendeinen Grund erkennen konnte - nix in den Logfiles, keine Fehlermeldung, einfach nur die Weigerung hochzuladen), dann könnte der Umstieg immer näher rücken ...

Esmeralda

Esmeralda

Esmeralda

Fliessender Fluss

Fliessender Fluss

Fliessender Fluss

Gefällter Baum

Gefällter Baum

Gefällter Baum

Jäger und Beute

Jäger und Beute

Jäger und Beute

L.O.V.E.

L.O.V.E.

L.O.V.E.

Moorsee

Moorsee

Linux-Vserver on Debian Sarge - da sagt der Titel schon alles. Bookmark für später - könnte für meinen Server interessant werden.

Mac-on-Linux - komischerweise nie geblogmarkt, daher jetzt. Mac Betriebssysteme in einer virtuellen Umgebung unter Linux auf Macs laufen lassen - ideal für Linux-betriebene Mac-Minis auf denen man doch noch das eine oder andre OS X Programm haben will ...

Mac-on-Mac ist das inverse Gegenstück zu Mac-on-Linux - ein Port der virtuellen Maschine nach OS X, mit der man dann Linux oder andere Mac-Systeme unter OS X in einer virtuellen Umgebung laufen lassen kann. Status ist noch sehr roh ...

Traumtänzer at Work

Wer mal richtig ablachen will: RatcliffeBlog—Mitch's Open Notebook: Measuring podcasts: The right first step - über die kläglichen Versuche von Audible am Podcasten zu verdienen. Egal was man von Podcasts hält (ich halt nix davon, deren Accessibility ist einfach nur grottenschlecht), die Vorstellungen von Audible (die DRM-verseuchte Audiobooks verkaufen) sind einfach nur lachhaft.

Boykottiert Sony-BMG!

Denn deren Rootkit-Mist greift jetzt auch auf Macs über:

Sony BMG hat mit dem XCP-Kopierschutz von First 4 Internet das Windows-Universum gegen sich aufgewiegelt. Nun taucht auch ein Kopierschutzverfahren auf, das im Mac-Kosmos ähnliche Aufgaben wie die XCP-Software erfüllen soll. Für Mac-Systeme waren bislang so gut wie keine Trojaner und Rootkits bekannt.

Na klasse. So gut wie keine Rootkits und Trojaner - bis jetzt uns die Musikindustrie so einen Mist aufs Auge drückt. Was rauchen die bei Sony-BMG eigentlich? Eins ist klar: eine CD von denen kommt mir nicht mehr in den Player. Verbraucher als Verbrecher abstempeln und rumheulen wie dreckig es ihnen geht, und dann mit CDs eine Attacke auf meinen Rechner veranstalten? Vergesst es.

zorniges Gesicht

Phishing: Auch die iTAN bietet keinen Schutz - was ja eigentlich jedem vorher klar war, aber natürlich die Banken nicht gehindert hat, diesen Unfug als die beste Erfindung seit geschnittenem Weißbrot zu vermarkten ...

Realitätsverlust bei SAP-Vorständlern

SAP-Vorstand wettert gegen Open Source:

Ansonsten sei es wichtig, nicht zu sehr mit dem Code hochwertiger Softwareprogramme herumzuspielen.

Moment mal. "hochwertige Softwareprogramme". Der arbeitet doch bei SAP? Wo haben die denn irgendwelche hochwertigen Softwareprogramme? Ich mein, wenn man "hochwertig" mal nicht als "hoffnungslos überteuerter Schrott" betrachtet, wie er das wohl tut?

Teufelsgrinsen

wikiCalc - eine Mixtur aus Tabellenkalkulation und Wiki. Strange. Von Mr. Visicalc himself. Trotz Perl derzeit nur Windows-tauglich. Nunja, Spreadsheets passen für mich zu Perl und Windows - alles schmuddeliger Kram

mal wieder ne Woche München

Und daher hier nur sporadische Updates, wenn ich mal Lust und Zeit hab. Was anbetracht des interessanten Projektes und des doch recht ansehnlichen Wetters warscheinlich eher selten der Fall sein wird

SPD verkauft den Kündigungsschutz

Damit sie weiter in Berlin in der Regierung mitspielen darf, Verkauft die SPD den Kündigungsschutz:

Die Fachpolitiker von Union und SPD haben sich darauf verständigt, in einer großen Koalition den Kündigungsschutz weiter zu lockern. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, soll die Probezeit bei Neueinstellungen künftig auf bis zu zwei Jahre verlängert werden dürfen. "An der Substanz des Kündigungsschutzes wird damit nicht gerüttelt", sagte SPD-Arbeitsmarktexperte Klaus Brandner der Zeitung.

Ok, das ganze ist von der Bild am Sonntag, also kann man auf den Wahrheitsgehalt nicht viel geben, aber wenn dem wirklich so ist, ist das schon eine ziemlich bodenlose Frechheit. Eine Probezeit von zwei Jahren ist defakto eine Aufhebung des Kündigungsschutzes, egal was diese SPD-Pfeife da von sich gibt - Neueinstellungen haben dann keinerlei Sicherheiten mehr, die kleines Unstimmigkeit und der Vertrag ist beendet. Das ist schlichtweg absurd.

Zumal die Arbeitgeber mit befristeten Arbeitsverträgen heute schon eine vergleichbare Möglichkeit haben, nur das der Arbeitnehmer dann wenigstens für die Dauer des befristeten Verhältnisses eine Sicherheit hat - bei der oben skizzierten Idee gibt es gar keine Sicherheit mehr.

Und mal ganz ehrlich: ein Chef, der zwei Jahre braucht um festzustellen ob ein neuer Mitarbeiter für den Job taugt (und genau dafür ist die Probezeit gedacht, nicht als verlogener Ausweg für die Aufhebung des Kündigungsschutzes), muss entweder ein verlogenes Stück Scheisse sein, oder dumm wie ein Stück Brot in der Pfütze ...

Die Lügereien der SPD in den letzten Jahren (mit Hartz IV und dem ganzen Mist von Schily) und in den Koalitionsverhandlungen zur Zeit ist jedenfalls ein klares Zeichen dafür, das die SPD nicht mehr den eigenen Namen verdient. Mit sozial hat das nichts mehr zu tun. Das ist Verkauf des Sozialstaates rein aus Machtgier und -besessenheit.

sql relay ist ein SQL connection pool der verschiedenste Datenbanken bedienen kann und die Verbindungen von Clients zur Datenbank über einen zentralen Pool abwickelt. Ideal in Multi-Host-Umgebungen und wenn die Connecton-Last zu hoch ist (z.B. erzeugt Django pro Request eine Connection).

Auf in den Polizeitstaat Deutschland!

Schwarz-rote Koalition will Datenschutz auf den Prüfstand stellen:

Unter dem Titel "Deutschland – ein sicheres und freies Land" wird die Bekämpfung des Terrorismus in dem heise online vorliegenden Papier weiterhin als "eine sehr wesentliche Aufgabe aller deutschen Sicherheitsbehörden" bezeichnet. Zudem wird ein "Anspruch" der Bürger postuliert, "vor Kriminalität geschützt zu werden". Dem haben sich nach Ansicht der Innenexperten von Schwarz-Rot andere verfassungsrechtlich garantierte Freiheitsrechte unterzuordnen. Es gelte zu überprüfen, heißt es in dem achtseitigen Vertragsdokument, "inwieweit rechtliche Regelungen etwa des Datenschutzes einer effektiven Bekämpfung des Terrorismus und der Kriminalität entgegenstehen" und die an sich "bewährte Sicherheitsarchitektur" weiterentwickelt werden müsse.

Ohne Worte.